Für Dosen, die dichthalten!
Hohe Erkennungsgenauigkeit und eine niedrige Fehlausleitrate bei der Dichtigkeitskontrolle befüllter PET-Flaschen. Dafür sind die modularen Geräte der HEUFT squeezer II -Reihe bekannt. Auf der BrauBeviale 2026 wird Mitte November ein besonders kompaktes ausgestellt, das kleinste Leckagen auch in Getränkedosen identifiziert.
Die Wölbung ihres Deckels induktiv zu vermessen, reicht in nicht immer aus, um undichte Getränkedosen zuverlässig zu identifizieren. Das gilt etwa für neuartige PET-Dosen im No-Label-Look oder bestimmte Lightweight-Gebinde aus Metall. Gut, dass es für solche Fälle eine Alternative gibt: Die Dichtigkeitskontrolle von Dosen mit dem schlanken HEUFT squeezer II QA wird auf der Fachmesse für die Getränkeindustrie erstmals vorgeführt.
Sein servogesteuerter Riementrieb übt dazu einen sanften, exakt regulierbaren Druck auf die Dosen aus. Sind sie undicht, entweicht dadurch Luft aus ihrem Kopfraum. Zugleich sinkt der zuvor von einem ersten Sensor gemessene Innendruck. Ein zweiter registriert diesen Druckabfall – und damit sogar Lecks in diesem Bereich mit einem Durchmesser von nur 0,15 Millimetern, die sowohl die Funktionalität und Stabilität der Dose selbst als insbesondere auch die Integrität und mikrobielle Reinheit ihres Inhalts bedrohen.
Hohe Präzision, kompakte Abmessungen
Bei PET-Flaschen lässt sich die Präzision der Erkennung sogar noch weiter erhöhen, indem man die Behälter etwas stärker zusammendrückt und die gemessenen Füllstände im drucklosen und druckbelasteten Zustand miteinander vergleicht. Bei undichtem Vollgut verringert sich dabei nämlich der Innendruck, während der Füllstand ansteigt. Zur präzisen Füllstandskontrolle sind unterschiedliche Erkennungsverfahren in den kompakten HEUFT squeezer II QA integrierbar; bei opaken Getränkedosen werden zu niedrige oder zu hohe Füllvolumen idealerweise röntgenbasiert detektiert. Die Locator-Funktion identifiziert im Wiederholungsfall das jeweils dafür verantwortliche Füllventil und ermöglicht damit eine frühzeitige präventive Wartung.
Standardmäßig kontrolliert das HEUFT VISION II -Modul kamerabasiert die Anwesenheit, Unversehrtheit, Sortenzugehörigkeit und Funktionalität der Deckel und Verschlusselemente. Bei der PET-Flascheninspektion identifiziert es u.a. auch verkantete, überhohe oder verkantete Schraubverschlüsse sowie durchtrennte Tamper-Evidence-Bänder. Und für eine lückenlose 360°-Runduminspektion ist der HEUFT FinalView II CAP in den Geräteauslauf integrierbar, sodass sich sogar die korrekte Aufbringung asymmetrischer Tethered Caps ohne tote Winkel überprüfen lässt. Inklusive dieser intelligenten Zusatzoptik beträgt die Einbaulänge des linearen Systems knapp 2,25 Meter und ohne sogar nur zwei.
Schnelle Sortenwechsel, sichere Online-Anbindung
Platzsparend und unkompliziert lässt es sich damit auf kleinster Fläche hinter der Füllmaschine integrieren. Für schnelle Sorten- und Programmwechsel bei hoher Produktvielfalt passen sich Riementrieb und Erkennungseinheiten optional in kürzester Zeit selbsttätig ans geänderte Behälterformat an. Die HEUFT NaVi-Benutzerführung mit personalisierten Zugriffsrechten und umfangreicher audiovisueller Assistenz erleichtert den sicheren Betrieb des HEUFT squeezer II QA, der bei einer Bandgeschwindigkeit von bis zu 1,5 Metern pro Sekunde die Dichtigkeit und Integrität von stündlich bis zu 72.000 Behältern und mehr kontrollieren kann.
Zur Ferndiagnose und -wartung wie auch zur Betriebs- und Qualitätsdatenerfassung verfügt das netzwerkfähige System auf hochautomatisierter HEUFT SPECTRUM II-Basis über eine sichere Online-Anbindung – und identifiziert kleinste Leckagen jetzt nicht nur in befüllten PET-Flaschen, sondern auch in Getränkedosen mit einem Füllvolumen von 200 bis 1.000 Millilitern. Wie gut das geht, zeigt der Marktführer in Sachen Dichtigkeitskontrolle im Abfüllbetrieb Mitte November auf der BrauBeviale 2026 in Nürnberg am Stand 8-220. Dort wird das kompakteste System der HEUFT squeezer II-Reihe in Betrieb ausgestellt.